Dank an die Stadtverwaltung

Bereits letztes Jahr rechtzeitig zum Winter wurde in Trier-Ehrang die Quinterstraße sorgfältig und großflächig ausgebessert. Nun wird gerade der Straßenbelag der Niederstraße ausgebessert, nachdem dieser im Winter vergangenen Jahres sehr stark gelitten hatten und etliche Schlaglöcher sich nach mehrfachen Aufrissen der Straße für Reparaturen an Versorgungsleitungen gebildet hatten. DANKE an die Mitarbeiter der Stadtverwaltung, die hier sehr gewissenhaft gerade die Reparaturen vornehmen.

Stadtteilrahmenplan Entwurf für Ehrang-Quint

Bis 16. September 2011 können Bürger Vorschläge und Kritik zum Stadtteilrahmenplan Ehrang im Rathaus und beim Quartiersmanagement einreichen.

Stadtteilrahmenplan Entwurf für Ehrang-Quint

Ehrang-Quint Bürgerinformation
am 31.08.2011
Rolf Weller
Tel.: 0651/718-3614
Matthias Schuhmacher
Tel.: 0651/718-3613
E-Mail: matthias.schuhmacher@trier.de

31.08.11: Schlüsselprojekte für Ehrang und Quint

Die Ortskernsanierung, die Siedlungserweiterung am Bahndamm, der neue Verlauf der B 422 und der Bau der Regionalbahnhaltestelle Hafenstraße sind Schlüsselprojekte des Stadtteilrahmenplans für Ehrang/Quint. Am Mittwoch, 31. August, wird der Planentwurf im Ehranger Bürgerhaus präsentiert.

Trier-Ehrang. Das Stadtplanungsamt hat aus den Ergebnissen des Bürgergutachtens, Fachplanungen und eigenen Erkenntnissen ein räumliches Konzept für die künftige Entwicklung des Stadtteils Ehrang erarbeitet. Dabei werden die Stärken und Schwächen des Stadtteils erfasst und analysiert, Einzelmaßnahmen aus den Themenbereichen Siedlungsraum, Verkehr, Freiraum sowie Landschaft aufgezeigt und umfassende Entwicklungsziele formuliert. Vorgestellt wird der Planentwurf am Mittwoch, 31. August, 19.30 Uhr, im Ehranger Bürgerhaus (Niederstraße 143-144). Dabei gibt es Gelegenheit zur Diskussion der Inhalte und Ziele. Auf der Grundlage der Ergebnisse der Bürgerinformation wird der Rahmenplanentwurf dem Stadtrat zum Beschluss vorgelegt. Schlüsselprojekte des Stadtteilrahmenplans sind Sanierung des Ortskerns, Bebauung am Bahndamm, der neue Verlauf der B 422 und der Bau der Haltestelle Hafenstraße.
Bereits 2005 wurde ein Entwurf des Stadtteilrahmenplans in einer Bürgerversammlung vorgestellt, die damaligen Anregungen der Bürger und des Ortsbeirats fanden Eingang in die Planung und wurden bei anstehenden Entscheidungen von der Verwaltung berücksichtigt. Im Rahmen der Aufstellung des neuen Flächennutzungsplans Trier wurden inzwischen die Siedlungserweiterung von Ehrang-Quint geprüft. Die Ergebnisse wurden nun in den Rahmenplanentwurf eingearbeitet, das Verfahren wird mit einer erneuten Präsentation der überarbeiteten Inhalte wieder aufgenommen. red

Trierischer Volksfreund Online 22.08.2011

Meulenwaldautobahn soll nicht kommen

„Verkehrssituation im Raum Trier: Die in der Region geplanten Infrastrukturvorhaben werden unter Einbeziehung der Potentiale eines Ausbaus des ÖPNV/SPNV zur Entlastung der Straßeninfrastruktur bewertet. Auf dieser Grundlage wird gemeinsam mit der Stadt Trier und der Region Trier/Luxemburg ein nachhaltiges Verkehrskonzept im Sinne einer alle Verkehrsträger übergreifenden Gesamtkonzeption zur Verbesserung der Verkehrssituation entwickelt. Ziel ist, auf den Bau des Moselaufstiegs und der Meulenwaldautobahn zu verzichten.“

(Seite 64 Koalitionsvertrag)

Gut so! Mit der Meulenwaldautobahn wäre das letzte große zusammenhängende Waldstück Ehrangs, der Meulenwald durchschnitten. Auch das Naherholungsgebiet „Kylltal“ mit der Burg Ramstein und dem „Butzerbachtal“ zwischen Ehrang und Kordel wären auf immer zerstört ebenso wie Ehrang dann rundum von Autobahnen mit dem entsprechenden Lärm „eingerahmt“ wäre. Der zu erwartende zusätzliche Verkehrslärm, der sicher schlimmer ist als von der Zugstrecke durch Ehrang, könnte sich dann aber nicht mit meterhohen Lärmsschutzwänden eindämmen lassen.

Völlig richtig erkannt ist im Koalitionsvertrag die Anmahnung einer „alle Verkehrsträger übergreifenden Gesamtkonzeption zur Verbesserung der Verkehrssituation“. Doch wer soll das in der aktuellen Verwaltungsstruktur leisten? Etwa der LBM (Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz)? Dort wird leider nur mit Sicht auf den PKW und LKW der Verkehr geplant: www.lbm.rlp.de/Aufgaben/. Wer aber plant eigentlich die Vernetzung der Transportrouten von Bahn, Schiff, Luft und Straße? Diese Kompetenzen reichen hier für unsere Region nicht aus:

„Der LBM ist weiter verantwortlich für die Planfeststellung für Eisenbahnen, bei denen der Bund nicht Eigner ist. Er prüft den Bau und Ausbau der Strecken und erteilt Genehmigungen für Umbauarbeiten. Ebenso ist der LBM für nicht öffentliche Eisenbahnen und Draisinen zuständig.“

Für eine bedarfsgerechte und effektive Zukunftsplanung aber muss der LBM alle Verkehrsarten unserer Region planen können (dürfen). Hier hätte ich vom rot-grünen Koalitionsvertrag konkrete Vorschläge zur Umsetzung erwartet.

– CATTENOM SOFORT ABSCHALTEN –

Der Trierer Stadtrat hat in seiner Sitzung am 14, April einstimmig eine
Resolution zum sofortigen Abschalten des Atomkraftwerkes in Cattenom
verabschiedet.

In dieser Resolution bringt der Stadtrat sein Bedauern und Mitgefühl mit den
Menschen in Japan zum Ausdruck und verweist darauf, dass ein vergleichbarer
Störfall im französischen Cattenom, weite Teile der Region Trier auf Dauer
unbewohnbar machen würde.

Aus Sicht des Stadtrates stellen die alten Reaktoren ähnlich, wie die
derzeit abgeschaltetem deutschen Rektoren, ein besonderes hohes Risiko dar.
Deshalb sieht der Stadtrat einen unmittelbaren Handlungsbedarf und fordert
Cattenom sofort abzuschalten.

Der Stadtrat unterstützt die Unterschriftaktion, mit denen bereits
Bürgerinnen und Bürger im Saarland und in Luxemburg ihre Forderungen nach
einem Abschalten des Atomkraftwerkes in Cattenom zum Ausdruck bringen.
Entsprechende Unterschriftenlisten liegen im Rathaus und in anderen
öffentlichen Gebäuden der Stadt Trier aus oder können unter
http://www.trier.de/cattenom runter geladen werden. Ausgefüllte
Unterschriftenlisten bitte an unten genannte Adresse senden oder im
Bürgeramt oder beim Koordinator für Bürgerbeteiligung im Rathaus
abgegeben.

Bitte senden Sie diesen Newsletter auch andere interssierte Bürgerinnen und
Bürger, damit die Aktion eine möglichst breite Unterstützung erlangt.

Mit besten Grüßen

Toni Loosen-Bach
Koordinator für Bürgerbeteiligung
(Büro des Oberbürgermeisters)
Rathaus, Augustinerhof
Zimmer 14
54290 Trier
Tel. 0651/718-1014
Fax. 0651/718-19 1014 oder 718-1017
Email: mailto:toni.loosen-bach@trier.de

Gefährliche Spielstraße

Spielstraße: Gleich zwei Schilder am Beginn der Straße Auf der Bausch weisen auf einen verkehrsberuhigten Bereich hin. Dafür gehört den Fußgängern der gesamte Fahrbahnbereich, Gehwege gibt es nicht.

Super! Ein Paradies für spielende Kinder, denkt sich Lucky. Lara Häusler (6) belehrt die Leseratte eines Besseren. „Die Autos fahren hier viel zu schnell.“ Die Busse auch. „Eigentlich dürfen die hier nur Schrittgeschwindigkeit fahren“, sagt die Sechsjährige und mit ihr sieben andere Kinder. Außerdem stehen öfters Autos auf nicht gekennzeichneten Flächen, obwohl die das nicht dürfen. Das macht die Straße unübersichtlich. mehi
Vorschläge: Mehr Kontrollen, künstliche Hindernisse Fahrbahn wie etwa Parkplätze.

Keine Bürgersteige im Ortskern

Schmal sind die Straßen im alten Ortskern von Ehrang. Begegnungsverkehr ist oft nicht möglich.

Aber auch für Fußgänger wird es oft eng. Gerade im Bereich der Grundschule St. Peter gibt es in der Oberstraße mehrere Stellen, an denen die Häuser bis in die Fahrbahn ragen. Für Bürgersteige reicht der Platz an vielen Stellen etwa in der Oberstraße nicht. Deshalb müssen die Fußgänger auf der Straße laufen. Zwölf Kinder nervt das. „Ich schaue immer, ob ein Auto kommt und gehe schnell vorbei“, sagt Iman Müller (10). „Wenn ein Auto kommt, warte ich.“ Und Jana Friedrich (10) ergänzt: „Viele Autofahrer schauen nicht, wenn sie aus den Einfahrten herausfahren.“ mehi
Vorschläge: breiterer Gehweg, Schild: „Vorsicht Schulweg Kinder“, an Eltern appellieren.

Lob an Busfahrer

Es schneit jeden Tag. Die Straßen in Ehrang können wegen des Mangels an Streusalz nicht mehr im gewohnten Umfang von den Schneemassen befreit werden. Das Räumfahrzeug fährt jeden Morgen (jetzt auch ohne Salz) gegen sechs Uhr auf die Heide. So auch wie gewohnt der Bus der Linie 17, die vom Unternehmen Kylltalreisen und den beiden seit Jahren bekannten und beliebten Busfahrern bedient wird. Ein großes Lob an dieser Stelle an die beiden Fahrer, die bei diesen schwierigen Wetterverhältnissen wie gewohnt auch heute Morgen wieder die beiden Ehranger Höhenstadtteile „Heide“ und „Auf der Bausch“ anfahren. Gleiches gilt natürlich an die Fahrer der SWT.

Nutzen der Ehranger Lärmschutzwände

Nun ist sie aufgestellt und trennt unübersehbar deutlich den Ortskern von Ehrang in zwei Hälften: Die Schallschutzwand der Deutschen Bahn AG. Wenn man nun aber vorbeifahrende Züge hört, so hat man den Eindruck, dass es keine Verminderung der lauten Laufgeräusche der Züge gibt. Woran liegt das? Die Schallwellen werden über den Gleiskörper übertragen und den über den Boden. Welchen Nutzen hat dann aber eigentlich diese mit hohem Kostenaufwand gebaute Lärmschutzwand überhaupt? Es gibt zwei gute Gründe:

  1. Der Bahndamm wurde mit der sehr aufwändigen Konstruktion deutlich stabilisiert für die Zukunft.
  2. Die Wände bieten einen besseren Schutz bei Zugunfällen wie z.B. vor einigen Jahren, als Ehrang am 29.08.2002 knapp einer Katastrophe entging, als ein Tankwagon entgleiste an der Brücke über die Kyll und sich die darin enthaltene Flüssigkeit entzündete:

01.09.2002 Trier-Ehrang: Bergungsarbeiten abgeschlossen (TV)
29.08.2002 Trier-Ehrang: Glück im Unglück? (+ 3 weitere Beiträge) (TV)
29.08.2002 Trier-Ehrang: Güterzug entgleist (+ 5 weitere Beiträge) (TV)

Ehranger „Blue“ wird Jugendtreff

Betreuter Freiraum für Jugendliche

Für die Jugendarbeit in Trier-Ehrang gibt es eine neue Anlaufstelle. Der Verein Exzellenzhaus hat eine ehemalige Gaststätte gemietet, wo sich Gruppen an drei Tagen in der Woche treffen können.

Stadtjugendpflegerin Susanne Schmitz, Exzellenzhaus-Leiter Hilger Hoffmann, Bürgermeisterin Angelika Birk und Streetworkerin Michaela Stoll (von links) testen einen Tischkicker in der neuen Jugendeinrichtung Blue in Trier-Ehrang. TV-Foto: Marcus Hormes

Trier-Ehrang. Die Kinder- und Jugendarbeit im Stadtteil Ehrang steht auf verschiedenen Säulen. Dazu gehören zum Beispiel die Vereine und der Jugendtreff Ehrang-Quint, der den Jugendkeller im Bürgerhaus und Räume in der Merowinger Straße betreibt.

Für die Cliquenarbeit mit Jugendlichen, wie sie Streetworkerin Michael Stoll betreibt, fehlte zuletzt eine Unterkunft. Diese Lücke füllt eine neue Einrichtung mit dem Titel Blue (Blau). Die ehemalige Gaststätte liegt mitten im Ortskern im Haus Niederstraße 7.

Umfeld hat positiv reagiert

Zur offiziellen Eröffnung kamen rund 50 geladene Gäste, wegen des Termins am Vormittag in der Schulzeit allerdings keine Jugendlichen. „Wir sind froh, dass wir diese Möglichkeit gefunden haben“, sagte Hilger Hoffmann, Leiter des Exzellenzhauses. Auch das Umfeld habe bei einer Nachbarschaftsversammlung im Juni grundsätzlich positiv reagiert. Die insgesamt rund 60 Quadratmeter unterteilen sich in einen Hauptraum mit Theke und Sitzgruppe, einen Nebenraum und Toiletten. Zur Ausstattung gehören zwei Tischkicker, Billardtisch, Dartscheibe, Gesellschaftsspiele, Musikanlage und Computer sowie zwei abschließbare Schränke.

Geöffnet ist Blue montags von 16 bis 20 Uhr sowie mittwochs und freitags von 17 bis 21 Uhr. Die Betreuung übernehmen Michaela Stoll und ihre neue Mitarbeiterin Bettina Löchel, unterstützt von den Studentinnen Svenja Bernhard und Yasmin Reschmann.

Im Blue werden keine Getränke verkauft. Besucher können alkoholfreie Getränke mitbringen, Ältere dürfen freitagabends im gesetzlichen Rahmen auch Alkohol trinken.

Bürgermeisterin Angelika Birk hob die große Bedeutung der Jugendarbeit hervor und dankte allen Sponsoren (siehe Extra). Dem schloss sich Hoffmann an: „Ich habe selten einen Arbeitsbereich erlebt, der so viel Beachtung gefunden hat und letztlich so viel Unterstützung wie die mobile Jugendarbeit.“ Das Team habe sich dies auch selbst erarbeitet.

Ortsvorsteher Günther Merzkirch wünschte den Jugendlichen, „dass sie sich hier wohlfühlen“. Michaela Stoll betreibe Jugendarbeit mit Herz.

Zum Streetwork-Konzept gehört es, Vertrauensbeziehungen aufzubauen, Selbstvertrauen und Persönlichkeit der Jugendlichen zu stärken und in schwierigen Lebenssituationen Hilfe zu leisten und über andere Stellen zu vermitteln.

EXTRA Projektsponsoren: Die Raummiete für Blue, die Finanzierung der 40-Prozent-Stelle von Bettina Löchel und die Honorarkraft Svenja Bernhard übernimmt der SWR über seine Initiative Herzenssache bis Ende Februar 2012. Der Trierer Verein Inner Wheel Club und die Wochenstation des Marienkrankenhauses Ehrang spendeten Musikanlage, Computer und Schränke. Joachim und Gabriela Gromzick, das Prinzenpaar der Theater- und Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß Ehrang, spendete einen Tischkicker. Hans-Peter Simon sponserte einen Billard-Tisch. Diplom-Soziologin Michaela Stoll vom Exzellenzhaus wird von der Stadt Trier bezahlt, Studentin Yasmin Reschmann über das Projekt „Stärken für Ort“. (cus)

Marcus Hormes, Trierischer Volksfreund Online 02.09.2010

Nächster Ehranger Kirche droht das Aus

Die Zukunft der Kirche Christi Himmelfahrt in Trier-Ehrang ist ungewiss. Das Dach ist laut einem Gutachten so schadhaft, dass es „in weiten Teilen nicht mehr betretbar ist, da akute Durchbruchgefahr besteht“. Kostenpunkt für die Reparatur: mindestens 423 000 Euro. Die Pfarrei ist ratlos, wie sie das Geld aufbringen soll.
Die Zukunft der Kirche Christi Himmelfahrt in Trier-Ehrang ist ungewiss. Das Dach ist laut einem Gutachten so schadhaft, dass es „in weiten Teilen nicht mehr betretbar ist, da akute Durchbruchgefahr besteht“. Kostenpunkt für die Reparatur: mindestens 423 000 Euro. Die Pfarrei ist ratlos, wie sie das Geld aufbringen soll.

Das Dach der 1955 erbauten Kirche Christi Himmelfahrt ist marode. Für eine Renovierung fehlt das Geld. TV-Foto: Gabriela Böhm

Trier-Ehrang. Erst im letzten November wurde aus Kostengründen eine der drei Kirchen der Kirchengemeinde St. Peter, die Filialkirche Mariä Himmelfahrt in Quint, profaniert (entweiht) (der TV berichtete). Für das Gebäude gibt es mehrere Interessenten, wie Pastor Markus Nicolay sagt. Jetzt sieht es auch für die Zukunft der Kirche Christi Himmelfahrt in Ehrang düster aus. Eher durch Zufall war einem Architekten vor Ort ein Schaden am Dach aufgefallen. Nach und nach wurde dann das ganze Ausmaß der „Katastrophe“ sichtbar, wie Nicolay die Situation der 55 Jahre jungen Kirche beschreibt.

Nach einer „Notreparatur“ bescheinigt ein vom Bistum in Auftrag gegebenes Gutachten dem Dach „erhebliche Substanzschäden an der Dacheindeckung sämtlicher Dachteile, an den Entwässerungseinrichtungen und an der Wandbekleidung“. In einer Erklärung an die Pfarrgemeinde heißt es: „Das Dach ist derart schadhaft, dass es in weiten Teilen nicht mehr betreten werden kann, da akute Durchbruchgefahr besteht.“

Eine erste Kostenschätzung beziffert eine fachgerechte Sanierung des Dachs auf 423 000 Euro – Geld, das die Pfarrei nicht hat, wie Nicolay sagt. Weder gebe es Rücklagen, noch sei ein Darlehen zu finanzieren. Und es könne noch schlimmer kommen: Noch nicht geklärt ist, ob aufgrund des maroden Daches die darunter liegende Trägerstruktur beschädigt ist, was weitere Folgekosten und unter Umständen auch die Schließung nach sich ziehen würde.

Selbst Notreparaturen können kaum bezahlt werden

Bislang hat sich das Bistum zu 60 Prozent an sogenannten „substanzerhaltenden Maßnahmen“ beteiligt. Doch dort habe man bereits signalisiert, dass es aufgrund der eigenen Finanzmisere eine Beteiligung an einer Maßnahme dieser Größenordnung nicht geben werde, berichtet Nicolay. Hinzu komme ein weiteres Problem: „Wo sollte ich die 40 Prozent hernehmen?“ Selbst die Finanzierung für kleinere Notreparaturen, um die Kirche die nächsten Jahre zu erhalten, sei ungesichert.

Eine Gefahr durch das marode Dach für Kirchgänger, unter ihnen regelmäßig Kindergartenkinder, schließt Nicolay kategorisch aus. Im September werden die Untersuchungen des Daches fortgesetzt.

Gabriela Böhm, Trierischer Volksfreund Online 30.08.10

Die Pläne B422neu Ortsumgehung „Mühlengelände“

Kein Lidl neben Aldi in Ehrang

So könnte die Schlagzeile heißen, wenn man sich den

anschaut und die Begründung dazu durchliest. Aber Aldi darf im Rahmen des Bestandschutzes erweitern. Die weitere Ansiedelung von Discountern an dieser Stelle wird nicht erlaubt werden zur Verhinderung von Konkurrenz für den geplanten Discounter auf dem „Mühlengelände“.
Öffentliche Auslegung
gem. § 3 Abs. 2 BauGB

16.06.2010 bis
17.07.2010

Behördenbeteiligung
gem. § 4 Abs. 2 BauGB

16.06.2010 bis
19.07.2010

Plandokument pdf (ca. 1,1 MB)
Begründung pdf (ca. 700 kb)